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Geocaching
in der Medienwoche

 

"Geocaching? Was ist das denn?" So lauteten die ersten Reaktionen, die man vernehmen konnte, nachdem die Liste der möglichen Angebote während der Medienwoche ausgehängt wurde.
Was sich hinter diesem Namen verbirgt, ist eigentlich ganz einfach: Im Grunde handelt es sich um eine moderne Art der Schnitzeljagd. Überall auf der Welt gibt es Leute, die Dosen voller netter Dinge zum Tauschen sowie einem Notizbüchlein, dem Logbuch verstecken. Die Koordinaten des Versteckes werden im Internet veröffentlicht.
Wiederum andere Leute finden dort diese Koordinaten und machen sich mit Hilfe eines GPS-Gerätes auf die Suche nach dem "Schatz". Diese Leute und die, die die Dosen verstecken, nennen sich Geocacher.

5 Schülerinnen und Schhüler haben die Chance genutzt, dieses spannende Hobby näher kennen zu lernen, wobei einer schon gewisse Vorkenntnisse mitbrachte. Doch bevor wir uns ins erste Abendteuer stürzen konnten, stand Theorie auf dem Programm. Es galt vor allem die Regeln zu wissen, die beim Geocaching gelten.
Anschließend haben wir im Internet unseren ersten gemeinsammen Cache heraus gesuchen und sind zusammen losgezogen. Unterwegs gab es noch weiterhin Theorie und jeder konnte sich an der Bedienung des GPS-Gerätes üben. Am Ziel angekommen wurden wir dann schnell fündig und verewigten uns alle stolz im Logbuch.

Nach diesem Erfolgserlebnis beschossen wir uns für den folgenden Tag nicht in der Schule zu treffen, sondern am Kantplatz, um von dort aus 3 weitere Caches in Angriff zu nehmen. Den ersten Schatz an diesem Tag fanden wir auch sofort, dort bestand die Schwierigkeit eher darin, ihn unauffällig zu erlangen. Beim zweiten Cache waren dann aber bei der Suche wirklich alle Augen und Hände gefragt. Nachdem wir schon fast aufgeben wollten, kam der erlösende Ausruf: "Hier! Ich hab ihn!". Bis wir unseren Schatz in den Händen halten konnten, war jedoch noch einiges an mühsamer Arbeit nötig, denn die Dose war völlig vom Eis umschlossen.
Nummer drei stellte uns leider vor eine für diesen Tag unlösbare Aufgabe, denn hier musste zuerst eine Rechnung gelöst werden. Erst mit Hilfe von Henning kamen wir der Lösung am nächsten Tag näher, fanden die Dose jedoch leider nicht. An diesem Tag war das Wetter sehr schlecht, so dass unser GPS-Gerät keinen guten Empfang hatte und uns nicht gut führen konnte. Auch bei unserem zweiten Versuch an diesem Tag einen Cache mit mehreren aufeinander aufbauenden Stationen zu finden, scheiterten wir kurz vor dem Ziel. Mit nassen Füssen und völlig durchgefroren kehrten wir zur Schule zurück. Vom Ehrgeiz gepackt suchten wir uns aber, während Socken und Schuhe etwas trockneten, zwei andere Caches heraus. Hier wurden wir schnell fündig und waren begeistert von der wirklich toll gemachten Tarnung.

Nachdem wir am folgenden Tag dank besseren GPS-Empfangs den einen Cache vom Vortag beenden konnten, trafen wir alle Vorbereitungen, um unseren eigenen DKH-Cache verstecken und im Internet veröffentlichen zu können. Diese Hinterlassenschaft war der krönende Abschluss unserer 4 Tage voller Abenteuer und wird nun immer an diese tolle Woche erinnern.

     
   
     
 
     


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